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Antioxidantien, Flavonoide, Essenzielle Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine & Mineralien



Antioxidantien


Wer die Wichtigkeit von Antioxidantien für den menschlichen Körper verstehen will, muss sich dafür zuerst mit den sogenannten freien Radikalen beschäftigen. Dabei handelt es sich um Sauerstoffverbindungen, die im Körper existieren und äußerst leicht zu chemischen Reaktionen neigen. Durch UV-Strahlung oder andere Umwelteinflüsse wie Schadstoffen in der Luft kann es passieren, dass im Körper mehr dieser Stoffe entstehen, als von Natur aus produziert werden. Ein übermäßiges Vorkommen freier Radikale stellt den Körper vor Probleme bei deren Abbau. Der Vorgang wird als oxidativer Stress bezeichnet und greift die körpereigenen Zellen an. Das beschleunigt nicht nur den Alterungsprozess, sondern kann auch verschiedene Krankheiten hervorrufen.

Als Abwehr gegen diese freien Radikale dienen sogenannte Radikalfänger, die als Antioxidantien wirken. Ihre Aufgabe ist es vereinfacht gesagt, mit den freien Radikalen zu reagieren, bevor diese überhaupt die Gelegenheit haben, die menschlichen Zellen anzugreifen. Da der Mensch aber normalerweise nicht in der Lage ist, ausreichend Antioxidantien zu produzieren, müssen sie auch zusätzlich zugeführt werden, zum Beispiel in Form von Lebensmitteln. Sind im Körper ausreichend Antioxidantien vorhanden, wird die Oxidation verlangsamt und somit auch der Alterungsprozess des Menschen.

Flavonoide

Als Flavonoide bezeichnet man eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe. Es gibt ungefähr 8000 verschiedene Verbindungen, die zu den Flavonoiden gerechnet werden. Entdeckt wurden sie in den 1930er Jahren und trugen aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften zunächst den Namen Vitamin P.

Der Mensch nimmt Flavonoide mit seiner Nahrung zu sich. Sie wirken im Körper hauptsächlich als Antioxidantien, haben aber darüber hinaus noch andere Eigenschaften, die sie für den Menschen wichtig machen.

Essenzielle Fettsäuren

Fettsäuren sind einer der wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Körpers. Essenzielle Fettsäuren sind solche, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Neben ihrer Funktion als Energielieferanten spielen sie auch eine Rolle bei der Entwicklung von Zellmembranen.

Sie können darüber hinaus dabei helfen, das gesamte Immunsystem zu unterstützen. Außerdem haben sie eine positive Wirkung auf viele Stoffwechselprozesse. Da sich die essenziellen Fettsäuren ja gerade dadurch auszeichnen, dass der menschliche Körper sie nicht selbst produzieren kann, ist es also äußerst empfehlenswert, darauf zu achten, seine Ernährung so zu gestalten, dass er ausreichende Mengen dieser Stoffe zugeführt bekommt.

Aminosäuren

Aminosäuren gehören zu den Stoffen, die die wenigstens Menschen wohl aufzählen würden, wenn sie nach den wichtigsten Bestandteilen einer gesunden Ernährung gefragt werden würden, jedoch ist ihre Bedeutung für den menschlichen Körper nicht zu unterschätzen. Alleine die Tatsache, dass der menschliche Organismus zu rund 20 % aus Proteinen besteht, die wiederum aus Aminosäuren bestehen, verdeutlicht, dass diese Stoffe eine zentrale Rolle spielen.

Doch die Hauptaufgabe der Aminosäuren liegt beim Stoffwechsel, bei dem sie eine entscheidende Rolle spielen. Und da viele der Beschwerden, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet sind, direkt oder indirekt mit Stoffwechselproblemen in Verbindung gebracht werden können, ist es wichtig, stets dafür zu sorgen, dass der eigene Körper ausreichend mit Aminosäuren versorgt wird.

Vitamine

Seit Jahren gibt es kaum noch ein Produkt, das nicht damit für sich wirbt, dass es viele Vitamine enthält. Und so groß der Hype um diese Stoffe auch sein mag, es ändert nichts an der Tatsache, dass sie von großer Bedeutung für den menschlichen Körper sind. Tatsächlich ist das sogar ziemlich genau die Definition von Vitaminen. Ein Vitamin ist nämlich ein Stoff, den der Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt, ohne dabei ein Energieträger zu sein. Das zweite Kriterium für ein Vitamin ist, dass der Körper es aber nicht selbst herstellen kann. Vitamine müssen daher zwangsläufig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Bei dieser recht allgemein gehaltenen Definition kann es auch nicht weiter überraschen, dass Vitamine im Körper für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt werden. Sie helfen dem Körper dabei, Energie zu gewinnen, stärken das Immunsystem und unterstützen den Aufbau von Zellen, Knochen, Zähnen und Blutkörperchen. Und obwohl in unserer modernen Gesellschaft der Vitaminmangel ein Relikt aus der Vergangenheit sein mag, zeigt sich doch durch die Vielzahl dieser Funktionen, wie wichtig Vitamine für den Menschen sind und dass es wahrlich lohnt, ihnen einige Aufmerksamkeit zu widmen.

Mineralien

Mineralien oder auch Mineralstoffe, wie sie wissenschaftlich korrekt bezeichnet werden, sind anorganische Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt, ohne sie dabei selbst herstellen zu können. Die häufig erwähnten Spurenelemente gehören dabei ebenfalls zu den Mineralstoffen.

Die Funktionen, die Mineralien im menschlichen Körper ausführen, sind sehr unterschiedlich. So bestehen zum Beispiel manche Hormone, wie das Schilddrüsenhormon, teilweise aus Mineralien, in diesem Fall Iod. Andere wiederum dienen in erster Linie als Elektrolyte, deren Aufgabe es ist, im Körper für die Elektroneutralität zu sorgen, die ansonsten in den Flüssigkeiten zwischen dem Gewebe aus dem Gleichgewicht geraten könnte. Des Weiteren sorgen sie dafür, dass der osmotische Druck konstant gehalten wird.


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